Schwarzwaldbahn Hornberg
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Umweltfreundlich und höchst mobil im Urlaub

Projekt „Zukunftsmobilität in der Ferienregion Schwarzwald“ ist Gewinner im Ideenwettbewerb „Automobilsommer 2011“. Das wurde am 7. Mai auf einer Pressekonferenz in Böblingen bekannt gegeben.

Der Schwarzwald setzt auch beim Themenjahr "Automobilsommer 2011" Baden-Württemberg erfolgreich auf den CO2-reduzierten Urlaub. Das Projekt „Zukunftsmobilität in der Ferienregion Schwarzwald“ (ZUMO) ist Gewinner des Ideenwettbewerbes zum Themenjahr. Die größte Ferienregion des Landes ist damit offizieller Premium-Plus-Partner des „Automobilsommer 2011“.

ZUMO ist ein gemeinsames Projekt des Steinbeis-Beratungszentrums Innovation & Energie in Trossingen, der Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) in Freiburg und der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. STG-Geschäftsführer Christopher Krull: „Wir wollen damit belegen, wie Mobilität und Schonung des Klimas im Urlaub so möglich ist, dass sich der Gast bei seinen Aktivitäten nicht einschränken muss.“

Seit Einführung der Konus-Gästekarte als Freifahrticket für Bus und Bahn in der gesamten Ferienregion ist der Schwarzwald Vorreiter eines CO2-reduzierten Urlaubs. Dazu tragen auch klimazertifizierte Hotels, Solar-Kommunen und lokale Initiativen wie Energienachweise und Klimarechner beispielsweise im Todtnauer Ferienland bei.

Für das Themenjahr 2011 sollen nun Reiseangebote entwickelt werden, die eine klimafreundliche Anreise, Unterkunft und Ernährung mit umweltschonender Mobilität vor Ort und klimafreundliche Unternehmungen kombinieren.

Regionen und Orte können sich seit dem 7. Mai 2010 als Modellpartner bewerben. In der Zeit vom 30. Juli bis 10. September 2011 müssen sie durchgehend klimafreundliche Angebote vorhalten. Die Anreise könnte zum Beispiel klimaschonend mit dem Schwarzwald-Ticket der Bahn erfolgen, vor Ort nutzen die Gäste kostenlose Leih-Räder, fahren mit Elektrofahrzeugen oder gehen zu Fuß. Sie wohnen in klimafreundlichen Häusern und nutzen für Ausflüge ihre Konus-Gästekarte als Freifahrticket mit Bus und Bahn zwischen Pforzheim und Basel, Rhein und Neckar.

Das Pilotprojekt soll Auftakt für ein regionsweites Mobilitätskonzept sein, das mit seinen unterschiedlichen Komponenten Bedürfnisse von Gästen, Einwohnern und Unternehmen langfristig optimal befriedigt. Dazu Christian Klaiber, Leiter des Steinbeis-Beratungszentrum Innovation & Energie: „Der Aufbau eines E-Infrastruktur-Mobilitätskonzeptes soll zusätzliche Wertschöpfung in die Region bringen und das Angebot nachhaltig und zukunftsweisend verbessern.“

Infos zum Projekt und zu den Teilnahmebedingungen: Schwarzwald Tourismus GmbH, Geschäftsstelle Pforzheim, Heide Glasstetter, Tel. 07231.14738-16 oder direkt beim Steinbeis-Beratungszentrum, Annette Barth, Tel. 07425.94007913, www.zukunftsmobilitaet.de